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Den Schulschluss feiern – aber sicher!

St. Pölten / 29. Juni 2018 – Abfeiern nach der Zeugnisverteilung im Sparkassenpark. Seit mehr als zehn Jahren ist dies für die St. Pöltner Schülerinnen und Schüler ein Fixpunkt zu Ferienbeginn. Wie bereits in den vergangenen Jahren stellte die Fachstelle NÖ den Jugendlichen im Park über das Projekt „Checkpoint“ kostenlose Angebote zur Verfügung.

Anfangs waren die Jugendlichen ohne Veranstalter und ohne Planung bei ihrer „Abschlussfeier“ des Schuljahres sich selbst überlassen. Seit einigen Jahren haben sich etliche St. Pöltner Organisationen informell zu einem Unterstützungsnetzwerk zusammengeschlossen, um die Veranstaltung am Rande zu begleiten. Auch heuer trafen sich wieder zahlreiche Jugendliche im Sparkassenpark und feierten unter Aufsicht des Netzwerkes bis 15 Uhr ein geordnetes Schulschlussfest.

Dr.in Ursula Hörhan, Geschäftsführerin der Fachstelle NÖ und Suchtkoordinatorin, zieht zufrieden Bilanz: „Wir freuen uns, wie problemlos dieses unkonventionelle Fest auch heuer wieder abgelaufen ist.“ Hörhan unterstrich ihr Anliegen, die Lebenswelt der Jugendlichen sicherer gestalten zu wollen. „Wir bemühen uns, einen sicheren Rahmen für den Übergang vom Schulstress zum Ferienspaß zu gewährleisten. Daher beteiligen wir uns mit Checkpoint am Unterstützungsnetzwerk, dem neben der Polizei, dem Roten Kreuz und der Mobilen Jugendarbeit auch das Magistrat der Stadt St. Pölten und die Sparkasse NÖ angehören.“

Das Projekt Checkpoint, das Jugendliche in ihrer Ausgehwelt begleitet, bot neben Wuzzler, Liegestühlen kostenlos Wasser und Suppe auch Gespräche mit geschulten Checkpoint-Mitarbeiterinnen und –Mitarbeitern an. Diese sind in der Lebenswelt der Jugendlichen verankert und kennen deren Bedürfnisse. „Bei den Gesprächen geht es im Grunde darum, dass Jugendliche Risiken erkennen und passend damit umgehen“, so der Leiter von Checkpoint, DSA Manfred Jeitler.

Das freiwillige, anonyme und kostenlose Angebot von Checkpoint wurde viel genutzt: um eine Konsumpause einzulegen, um „runter zu kommen“, aber auch um sich Zeit für interessante Gespräche mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Checkpoint zu nehmen.