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Fachstelle Newsletter
Neuigkeiten aus der Fachstelle NÖ - März 2019
[Anrede]

Mit Beginn des neuen Jahres änderte sich das Jugendgesetz unter anderem in den Bereichen Alkohol und Nikotin. Wir haben für Sie die aktuellen Entwicklungen zusammengefasst.

Sachlich und völlig unaufgeregt informiert Sie der Newsletter über das Tabu-Thema Scheidenhäutchen. Damit das Tabu kein Tabu bleibt.

Im Frühling gibt es gleich zwei besondere Highlights: die Dialogwoche Alkohol Mitte Mai und den WeltnichtraucherInnen-Tag Ende Mai. Machen Sie mit, nehmen Sie teil!

Wir wünschen Ihnen beim Lesen des Newsletters eine spannende und informative Zeit!

Das Team der Fachstelle NÖ



Betriebliche Suchtprävention - Wenn MitarbeiterInnen berauscht zur Arbeit kommen
Für viele Unternehmen sind Alkohol und andere Suchtmittel am Arbeitsplatz ein präsentes Thema. Dabei ergeben sich viele Fragen: Was können Führungskräfte tun, wenn Angestellte berauscht zur Arbeit kommen? Wie ist die Vorgehensweise im Akutfall? Welche Maßnahmen können bzw. müssen vom Betrieb gesetzt werden?



Studien zufolge weisen ca. 14 % der Bevölkerung einen langfristig bedenklichen Alkoholkonsum auf und ca. 5 % davon sind tatsächlich alkoholkrank. So ist es wahrscheinlich, dass ein Betrieb über die Zeit mit dieser Thematik konfrontiert wird. Die rechtzeitige Implementierung eines betrieblichen Suchtpräventionsprogramms im Vorfeld gibt Sicherheit. Sie umfasst unter anderem einen an das Unternehmen angepassten Interventionsleitfaden, der den Umgang mit Anlass- und Verdachtsfällen regelt.

Umgang mit akuten Anlassfällen

Erscheint eine beschäftigte Person sichtlich beeinträchtigt am Arbeitsplatz, so zieht dies einige Konsequenzen nach sich. Neben Unfällen mit Selbst- und Fremdgefährdung, die aufgrund einer Berauschung passieren können, verstößt die beschäftigte Person gegen einige Vorschriften. Diese sind in erster Linie ArbeitnehmerInnen-Schutzvorschriften (ASchG § 15 (4)), eventuell innerbetriebliche Vorschriften (wie z.B. ein generelles Konsumverbot) sowie beispielsweise Regelungen, die sich aufgrund eines spezifischen Tätigkeitsfeldes (z.B. BusfahrerInnen) ergeben.
Tritt so eine Situation ein, wird von Fachleuten folgendes Vorgehen für ArbeitgeberInnen empfohlen:

1)    Grad der Beeinträchtigung feststellen

Durch das Festhalten von äußeren Verhaltensauffälligkeiten – unter Hinzuziehen von  bezeugenden Personen (Betriebsarzt oder Betriebsärztin, wenn vorhanden ein Mitglied des Betriebsrats oder andere Führungskräfte oder MitarbeiterInnen, die unbefangen sind) –, kann der Grad der Beeinträchtigung festgestellt und objektiviert werden. Die Äußerung eines Verdachts genügt in diesem Fall, unabhängig davon, um welche Art von Suchtmittel es sich handelt. Rechtlich gesehen ist hier die Beurteilung der direkt vorgesetzten Person als ausreichend zu betrachten.

2)    Für ein sicheres Heimkommen der beeinträchtigten Person sorgen

Wird eine Beeinträchtigung festgestellt und diese als gefährdend eingestuft, muss die Führungskraft (im Sinne der Fürsorge- und Kontrollpflicht) die betreffende Person nach Hause schicken. Hier kann beispielsweise ein Taxi (auf Kosten der betroffenen Person) organisiert werden, um das sichere Heimkommen zu gewährleisten.
MitarbeiterInnen erhalten für den Zeitraum der nicht erbrachten Leistung kein Entgelt.
Falls eine krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit vorliegt (wie z.B. bei einer Suchterkrankung), dann ist die Abwesenheit wie ein herkömmlicher Krankenstand handzuhaben. Hierfür ist ein ärztliches Attest notwendig.

3)    Verfassen eines Protokolls

Verfassen Sie - unter Beiziehung von bezeugenden Personen (ggfs. einem Mitglied des Betriebsrats) - ein schriftliches Protokoll über den Vorfall.

4)    Aussprechen einer Verwarnung

Die Führungskraft kann eine Verwarnung aussprechen. Wenn im Unternehmen bereits ein Stufenplan vorhanden ist, kann nach diesem vorgegangen werden. Um die akute Situation des Vorfalls zu entschärfen, sprechen Sie als Führungskraft die Verwarnung erst am nächsten Tag aus, wenn die betroffene Person wieder nüchtern am Arbeitsplatz erscheint. Legen Sie das schriftliche Protokoll der betroffenen Person vor und vereinbaren Sie ein Gespräch.
Grundsätzlich ist es hilfreich, die konkrete Vorgangsweise - angepasst an die betrieblichen Strukturen - in einer Betriebsvereinbarung zum Thema Suchtmittelkonsum- bzw. missbrauch zu regeln. So ist die Vorgangsweise sowohl für Angestellte als auch für Vorgesetzte transparent.

Weitere Informationen zu unseren Angeboten finden Sie
Für weitere Informationen und Fragen wenden Sie sich bitte an
Frau Sabrina Rosska, MSc

E-Mail: s.rosska@fachstelle.at
Telefon: 02742/ 31 440-26

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