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*Online*-Tagung
„Beziehungsweise…sicher gebun­den in und durch das Leben“

für Eltern, Per­so­nen aus dem päd­ago­gi­schen und psy­cho-sozia­len Arbeits­feld sowie ande­re Interessierte

Frei­tag, 13. Mai 2022, 14:00–18:00

Die Grund­la­ge einer siche­ren Bin­dung wird spe­zi­ell im ers­ten Lebens­jahr des Kin­des gelegt. Im bes­ten Fall ent­wi­ckelt das Kind Ver­trau­en, dass es sich auf sei­ne Bezugs­per­so­nen ver­las­sen kann und fühlt sich sicher und gebor­gen. Auf die­ser Basis beginnt es, sei­ne Umwelt zu erkun­den, sich alters­ge­recht zu ent­wi­ckeln und sei­ne Per­sön­lich­keit zu entfalten.

Ver­schie­de­ne, auch belas­ten­de Erfah­run­gen füh­ren zu unter­schied­li­chen Bin­dungs­mus­tern und ‑qua­li­tä­ten. Kin­der, die kei­ne siche­re Bin­dung auf­bau­en konn­ten, kön­nen eine Bin­dungs­stö­rung ent­wi­ckeln. Wel­che Auf­fäl­lig­kei­ten kön­nen aus einer unsi­che­ren Bin­dung ent­ste­hen? Wie kann die Bezie­hung zwi­schen Kind und Eltern gestärkt wer­den? Ist eine posi­ti­ve Ent­wick­lung auch noch im spä­te­ren Kin­des-/ Jugend- und sogar Erwach­se­nen­al­ter mög­lich? Wel­che Rol­le spie­len Väter in der Bindungsgestaltung?

Unse­re Expert:innen wer­den die­se und wei­te­re Fra­gen in den Vor­trä­gen beantworten.

Pro­gramm

14:00    Begrü­ßung
               Video­bot­schaft LRin Mag.a Chris­tia­ne Teschl-Hofmeister
14:15    Vor­trag „Ein siche­res Band? Bin­dungs­ent­wick­lung in der frü­hen Kind­heit“ – Anto­nia Din­zin­ger, MSc
15:30    Fra­gen und Austausch
15:50    Pau­se
16:10    Vor­trag „Die Bedeu­tung von Bin­dung im trans­ge­nera­tio­na­len Kon­text und Jugend­al­ter“ – Univ.-Prof.in Dr.in Anna Buchheim
17:25    Fra­gen und Austausch
17:45    Abschluss und Ausblick

Mode­ra­ti­on: Mag.a Ange­la Lah­mer-Hackl und Mar­kus Wei­ßen­stei­ner, MSc

Hier fin­den Sie das Pro­gramm zum Down­load

Vor­trag: „Ein siche­res Band? Bin­dungs­ent­wick­lung in der frü­hen Kindheit“

Was ist Bin­dung und wel­che Bin­dungs­ty­pen gibt es? Was macht eine siche­re Bin­dung aus und wie kann sie wach­sen? Inwie­fern beein­flus­sen uns nega­ti­ve Erfah­run­gen mit pri­mä­ren Bin­dungs­per­so­nen? In die­sem Vor­trag wer­den die wich­tigs­ten Grund­la­gen zum The­ma Bin­dung erklärt, es wer­den Mög­lich­kei­ten der bin­dungs­för­dern­den Arbeit auf­ge­zeigt und auch die Rol­le der Väter wird vor dem Hin­ter­grund aktu­el­ler For­schungs­er­geb­nis­se dargestellt.

VOR­TRA­GEN­DE
Psy­cho­lo­gin und Bindungsforscherin
Seit Novem­ber 2018 wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­bei­te­rin und Dok­to­ran­din am Insti­tut für Ear­ly Life Care der Para­cel­sus Medi­zi­ni­schen Pri­vat­uni­ver­si­tät Salz­burg, Lei­te­rin der Urver­trau­en-Stu­die, die Eltern von der Schwan­ger­schaft bis ins zwei­te Lebens­jahr begleitet.

Vor­trag: „Die Bedeu­tung von Bin­dung im trans­ge­nera­tio­na­len Kon­text und Jugendalter“

Unter­schied­li­che Bin­dungs­mus­ter prä­gen das Auf­wach­sen und wir­ken sich auch auf die emo­tio­na­le Ent­wick­lung aus. Eine siche­re Bin­dung stellt einen Schutz­fak­tor dar. Was heißt das im jugend­li­chen Alter? Wel­che Resi­li­enz­fak­to­ren gibt es noch? Kön­nen sich nega­ti­ve Bin­dungs­er­fah­run­gen über Genera­tio­nen hin­weg aus­wir­ken? Wel­che dies­be­züg­li­che Rol­le haben die Väter? Es wer­den die Zie­le von bin­dungs­ba­sier­ten Inter­ven­tio­nen dar­ge­legt. Ganz aktu­ell erfah­ren Sie auch die wich­tigs­ten Ergeb­nis­se aus Bin­dungs­stu­di­en in Bezug auf die Corona-Pandemie.

VOR­TRA­GEN­DE
Psy­cho­ana­ly­ti­ke­rin und Bindungsforscherin
Pro­fes­sur für Kli­ni­sche Psy­cho­lo­gie an der Uni­ver­si­tät Inns­bruck, Vize­prä­si­den­tin der “Gesell­schaft zur Erfor­schung und The­ra­pie von Per­sön­lich­keits­stö­run­gen”, For­schungs­schwer­punk­te: kli­ni­sche Bin­dungs­for­schung, Trans­ge­nera­tio­na­le For­schung von Bin­dungs­t­rau­ma­ta, Psy­cho­dy­na­mi­sche Psy­cho­the­ra­pie­for­schung, Neurowissenschaften

Anmel­dung

Anmel­dung bis 10. Mai 2022 mit­tels Online-For­mu­lar des Katho­li­schen Bil­dungs­werks. Ein Zoom-Zugangs­link zur Ver­an­stal­tung wird nach Ein­zah­lung des Tagungs­bei­tra­ges zwei Tage vor Ver­an­stal­tungs­be­ginn gemailt. Für Pädagog:innen gilt die­se Ver­an­stal­tung als Fort­bil­dung. Vor­aus­set­zung ist, dass Sie sich zusätz­lich unter der LV 7170 000 112 in PH Online an der KPH Wien/Krems mit­tels Nach­mel­de­for­mu­lar der KPH Wien/Krems anmelden.

Kos­ten und Zahlungsinfos

€ 20,00 Teil­nah­me­ge­bühr
€ 10,00 Teil­nah­me­ge­bühr für Studierende

Nach erfolg­ter Anmel­dung wird die Rech­nung per E‑Mail zugesandt.

Ver­an­stal­ten­de

Fach­stel­le für Sucht­prävention NÖ, Katho­li­sches Bil­dungs­werk St. Pöl­ten, Fach­stel­le Bezie­hung-Ehe-Fami­lie der Diö­ze­se St. Pöl­ten, Heil­päd­ago­gik NÖ, Kirch­li­che Päd­ago­gi­sche Hoch­schu­le Wien/Krems, Katho­li­scher Fami­li­en­ver­band der Diö­ze­se St. Pöl­ten, Cari­tas St. Pöl­ten, “Netz­werk Familie”/ “Tut gut!”

       

        

         
             

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