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Fachstelle Newsletter
Neuigkeiten aus der Fachstelle NÖ - März 2019
[Anrede]

Mit Beginn des neuen Jahres änderte sich das Jugendgesetz unter anderem in den Bereichen Alkohol und Nikotin. Wir haben für Sie die aktuellen Entwicklungen zusammengefasst.

Sachlich und völlig unaufgeregt informiert Sie der Newsletter über das Tabu-Thema Scheidenhäutchen. Damit das Tabu kein Tabu bleibt.

Im Frühling gibt es gleich zwei besondere Highlights: die Dialogwoche Alkohol Mitte Mai und den WeltnichtraucherInnen-Tag Ende Mai. Machen Sie mit, nehmen Sie teil!

Wir wünschen Ihnen beim Lesen des Newsletters eine spannende und informative Zeit!

Das Team der Fachstelle NÖ



Betriebliche Suchtprävention - Wenn MitarbeiterInnen berauscht zur Arbeit kommen
IllustrationFür viele Unternehmen sind Alkohol und andere Suchtmittel am Arbeitsplatz ein präsentes Thema. Dabei ergeben sich viele Fragen: Was können Führungskräfte tun, wenn Angestellte berauscht zur Arbeit kommen? Wie ist die Vorgehensweise im Akutfall? Welche Maßnahmen können bzw. müssen vom Betrieb gesetzt werden? [Adäquates Handeln im akuten Anlassfall!]
RECHT anders – der neue Jugendschutz
IllustrationSeit 2019 gelten für Jugendliche neue Bestimmungen beim Rauchen, Trinken sowie bei den Ausgehzeiten.
[Das hat sich geändert …]
Cannabis – Heiß diskutiert, sachlich informiert!
IllustrationDieses Buch ist nicht für Laien. Dieses Buch ist umfangreich, teilweise kompliziert und einfach genial. Wer sich schnell einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand zum Thema Cannabis verschaffen will, ist bei diesem Buch genau richtig.
[Hier geht’s zum Inhalt:]
Lebenskompetenzen – Was ist das? - Teil 1: Alle sprechen von Kompetenzen. Was steckt dahinter?
Alle müssen immer für alles kompetent sein. Und dann noch lebenskompetent. Im ersten Teil der Serie „Lebenskompetenzen – Was ist das?“ widmen wir uns den Fragen: Was sind Lebenskompetenzen und wozu dienen sie? Warum ist deren Förderung eines der zentralen Konzepte in der (Sucht-)Prävention?


Was sind Lebenskompetenzen und warum sind diese so wichtig?

Die Förderung der Lebenskompetenzen ist nicht nur in der Suchtprävention ein zentrales Konzept, sondern steht auch im Mittelpunkt vieler Gesundheitsförderungsprogramme. Im Fokus steht hier der Erwerb von Handlungskompetenzen zum Umgang mit alltäglichen Anforderungen, Herausforderungen und Belastungen. Damit sind Lebenskompetenzen ein Handwerkszeug, um mit schwierigen Situationen und Gefühlen umgehen zu können.

Das bedeutet, dass problematisches Verhalten oft auf fehlende oder mangelnde Lebenskompetenzen zurückzuführen ist. Es kann weniger als Störung, sondern viel mehr als (dys-)funktionale Lösung aufgrund nicht vorhandener, gesunder Alternativen gesehen werden. Die betreffende Person nimmt dieses Verhalten als passend (weil funktionierend) wahr, um schwierige Situationen oder Gefühle zu bewältigen.

Hier ein Beispiel

Frau H. ist 31 Jahre alt und arbeitet als Sozialarbeiterin in einer Therapieeinrichtung. Ihre Tätigkeit macht es erforderlich, dass sie an manchen Tagen 16 - wenn nicht sogar 24 Stunden - im Dienst ist. Dabei hat sie selten Zeit für sich selbst. Es ist viel zu tun, der Tag ist durchgetaktet, und häufig muss sie auch ungeplante Tätigkeiten übernehmen oder kurzfristig einspringen. Wenn sie nach der Arbeit heim kommt, fällt es ihr schwer abzuschalten. Sie ist innerlich unruhig und fühlt sich aufgedreht. Um sich zu entspannen, setzt sie sich gerne mit einem Bier auf die Couch und sieht sich ein paar Folgen ihrer Lieblingsserie an. Nach zwei, drei Fläschchen fühlt sie sich ruhiger und entspannt. –
Frau H. fehlen passende Strategien, um mit den Anforderungen und dem daraus resultierenden Stress umzugehen. Folglich konsumiert sie Alkohol, was gesundheitsgefährdend sein kann.

Die gesunde Alternative

Auch Frau S. arbeitet in dieser Therapieeinrichtung. Sie ist 39 Jahre alt und arbeitet bereits zehn Jahre lang als Sozialarbeiterin. In Momenten, in denen Sie alleine ist, sieht sie in die Ferne und atmet ein paar Mal tief ein und aus, schüttelt sich kurz und arbeitet weiter. Sie hat für sich entdeckt, dass diese kurze Übung die Arbeit für sie etwas entschleunigt. Für sie ist es schwer abzuschalten, aber sie weiß, dass sie sich beim Sport gut entspannen kann. So versucht sie jeden Tag entweder laufen zu gehen oder zumindest ein paar Yoga-Übungen zu machen. Und wenn sie dafür zu müde ist, legt sie sich einfach auf den Boden und entspannt ganz bewusst ihren ganzen Körper.
Frau S. hat für sie passende Strategien gelernt, um mit ihrem Stress umzugehen.

Lebenskompetenzen – ein Leben lang!

Die Prävention hat das Ziel, jene Kompetenzen zu fördern, die für einen gesunden Umgang mit problematischen Situationen nötig sind. Dabei ist das Erlernen und Erweitern der Lebenskompetenzen nicht auf die Zeit in der Kindheit und Jugend begrenzt. Lernen – und dabei Spaß haben – können wir ein ganzes Leben lang. Von der Kindheit, über das Erwachsenenalter bis ins hohe Alter.

Auch in der Arbeit mit Kindern sind die eigenen Kompetenzen sehr wichtig. Nur wer selbst lebenskompetent ist, kann Lebenskompetenzen vermitteln. Kinder beobachten ihre Eltern und LehrerInnen und übernehmen dabei viele Verhaltensweisen, so auch Handlungsstrategien in schwierigen Situationen.

Ausblick

Die WHO definiert zehn wichtige Lebenskompetenzen, die sich in fünf Domänen einteilen lassen:
  1. Entscheidungsfähigkeit & Problemlösefähigkeit
  2. Kreatives Denken & Kritisches Denken
  3. Kommunikationskompetenz & Interpersonale Beziehungsfertigkeiten
  4. Selbstwahrnehmung & Empathie
  5. Gefühlsbewältigung & Stressbewältigung
In den folgenden Ausgaben des Newsletters werden Ihnen zu jeder Domäne die Lebenskompetenzen vorgestellt und dazu folgende Fragen beantwortet:
  • Was bedeuten diese Lebenskompetenzen und wofür sind sie gut?
  • Wie kann ich die Förderung in meinen Alltag und in den der Kinder integrieren?
  • Gibt es Kinderbücher, die das Thema aufgreifen?
  • Gibt es für mich auch passende Literatur dazu?
Seien Sie gespannt, was Sie in den nächsten Ausgaben des Newsletters bei der Serie "Lebenskompetenzen – Was ist das?" erfahren werden. Bis dahin können Sie durch unsere Angebote, welches sich speziell diesem Thema widmen, stöbern.

Angebote der Fachstelle NÖ zur Förderung von Lebenskompetenzen:

Kindergarten

         Schmetterling und Pandabär  


Volksschule

         Alles, was Flügel hat  
        Gemeinsam stark werden  


AHS / NMS

        PLUS  







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Der Mythos vom „Jungfernhäutchen“
IllustrationNoch immer ranken sich rund um dieses kleine Häutchen zahlreiche Mythen. Wie heißt dieses nun tatsächlich, und was hat es damit auf sich?
[Erfahren Sie mehr darüber.]
Österreichische Dialogwoche Alkohol, 20.-26. Mai 2019 – Wie viel ist zu viel?
IllustrationDie erste Dialogwoche Alkohol vor zwei Jahren war ein voller Erfolg! Dank der vielen innovativen Angebote, die aus ganz Niederösterreich eingereicht wurden, entstand eine bunte Vielfalt an Aktionen und Veranstaltungen zum Thema Alkohol. Auch dieses Jahr lebt die Dialogwoche Alkohol von Ihren Projekten und Veranstaltungen.
[ Machen Sie mit!]
Werden Sie die Schule mit dem PLUS!
IllustrationMit plus gelingt es, ein gesundes Klassenklima zu schaffen, aufkeimende Konflikte und Stresssituationen innerhalb der Klasse wertschätzend und unterstützend zu lösen und die Persönlichkeit aller Klassenmitglieder zu stärken!
[Ja, auch wir wollen die Schule mit dem plus sein!]
SAVE THE DATE: WeltnichtraucherInnen-Tag 2019
IllustrationSeit Jahren beobachten wir erfreulich einen Zuwachs an erfolgreichen Nichtraucherinnen und Nichtrauchern. Besuchen Sie uns daher auch heuer wieder am WeltnichtraucherInnen-Tag in St. Pölten! Diesen Tag widmen wir all jenen, die nie geraucht, das Rauchen bereits aufgehört haben oder aufhören wollen.
[Besuchen Sie uns am 29. Mai 2019 am Riemerplatz in St. Pölten.]
Basiswissen Sexualpädagogik – kostenlos bestellbar
IllustrationSexualität galt lange Zeit als Privatsache. Sexuelle Aufklärung war in erster Linie eine Angelegenheit der Eltern. Heute sind Lehrpersonen an Schulen auch für Sexualpädagogik zuständig. Wie und warum Sexualität Thema in der Schule wurde, können Sie im neuen Basiswissen Sexualpädagogik nachlesen.
[Ich möchte gerne ein kostenloses Exemplar bestellen!]
Interesse, sich in die Materie „Schulische Suchtprävention“ zu vertiefen?
IllustrationDer Lehrgang „Suchtprävention in der Schule“ startet in die nächste Runde. Interessieren Sie sich für Themen rund um Suchtvorbeugung sowie Sexualpädagogik und digitale Medien? Holen Sie sich alle Informationen dazu!

[Ich will mehr wissen!]
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Brunngasse 8, 3100 St. Pölten, Tel: 02742 / 31440 FAXDW 19, E-mail: office@fachstelle.at
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