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Fachstelle Newsletter
Neuigkeiten aus der Fachstelle NÖ - September 2019
[Anrede]
Wir freuen uns, Ihnen interessante Artikel zu den Themen Suchtprävention und Sexualpädagogik übermitteln zu dürfen.
Wir wünschen Ihnen einen schönen Herbst!

Das Team der Fachstelle NÖ
 

Die Sexualpädagogik startet mit Elan in den Herbst!
IllustrationEs liegen turbulente Monate hinter uns: im Rahmen einer Diskussion über Sexualpädagogik an Schulen durch externe Expert*innen, wurde es noch einmal deutlich, dass die Fachstelle Niederösterreich eine vom Bildungsministerium anerkannte Einrichtung ist. Wir freuen uns, Ihre Institution auch für das Schuljahr 2019/20 mit unseren sexualpädagogischen Projekten unterstützen zu können. Buchen Sie jetzt!
[Erfahren Sie mehr]
Der NÖ Werbepreis im Dialog-Marketing geht an ....
IllustrationAm 25. Juni wurden die Freecards zum sicheren Umgang mit Alkohol mit dem Werbepreis „Goldener Hahn“ in der Kategorie Dialog-Marketing prämiert. Markus Mader überzeugte mit seinem Team gemeinsam mit der Fachstelle NÖ die hochkarätige Fachjury. [Wer hätte das gedacht?]
Aktuelle Veranstaltungen
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Fortbildungen sind wichtiger Bestandteil, um den aktuellen Strömungen kompetent zu begegnen und professionell zu handeln. Melden Sie sich jetzt an! Alle Fortbildungen sind kostenlos, [aber nicht umsonst :)]
Ausgeraucht?! – Aktuelles zum Thema Tabak
Damit Ihr Kopf aufgrund der unterschiedlichen Berichterstattungen nicht zu rauchen beginnt…

Am Thema Rauchen kommt man in Österreich nur schwer vorbei. Das Jahr 2018 war dabei besonders aufregend, da hier ein bereits beschlossenes Gesetz zum Schutz von Nichtraucher*innen in der Gastronomie kurzerhand wieder gekippt wurde. Nach starken Protesten lenkte die österreichische Politik 2019 ein, womit nun am 1. November 2019 wesentliche Teile des 2015 bereits verhandelten Gesetzes zur rauchfreien Gastronomie doch kommen.

Nur 1 von 20 Mischlokalen in Niederösterreich bietet Schutz vor Passivrauch

In einer von der NÖGKK in Auftrag gegebenen Studie wurden 20 Lokale untersucht, die eine Trennung des Raucher*innen-Bereichs von dem der Nichtraucher*innen eingerichtet haben. Nur ein einziges dieser Lokale konnte den Schutz für nichtrauchende Gäste gewährleisten und entsprach somit den Anforderungen des Tabak- und Nichtraucher*innenschutzgesetzes an Mischbetriebe. Laut einer Umfrage des Magazins Profil wünscht sich mittlerweile eine Mehrheit von 61% eine absolut rauchfreie Gastronomie – ohne Ausnahmen.

Die Gefährlichkeit von Passivrauch ist hinlänglich bekannt und stellt für alle Gäste, besonders aber für Angestellte, eine große Gesundheitsgefährdung dar. Die größten Leidtragenden von Passivrauch sind jedoch Kinder. Deren Organe und Immunsystem befinden sich noch in der Entwicklung, weswegen sie unbedingt vor schädlichem Rauch geschützt werden müssen.

Immer weniger Jugendliche rauchen – Österreich folgt einem internationalen Trend

In der kürzlich veröffentlichten HBSC-Studie von 2018 (Gesundheit und Gesundheitsverhalten von österreichischen Schüler*innen) zeigt sich eine erfreuliche Entwicklung beim Tabakkonsum von Jugendlichen! Von 2010 auf 2018 ist ein stetiger Rückgang im Rauchverhalten der 15- bis 17-Jährigen zu verzeichnen. So rauchen von ursprünglich 34% nur noch 19% der männlichen Jugendlichen. Bei weiblichen Jugendlichen senkte sich die Rate von vormals 40% auf 23%.

Es zeichnet sich zwar ein deutlicher Abwärtstrend beim Zigarettenrauchen ab. Der Trend zu Wasserpfeifen und elektronischen Dampfprodukten verstärkt sich aber bemerkbar. Bereits ein Fünftel der Schüler*innen ab 15 Jahren konsumiert diese Produkte. Die Hälfte davon raucht auch bzw. zusätzlich normale Zigaretten.

Ziel der Suchtprävention ist es, den erfreuliche Abwärtstrend weiter voran zu treiben.

Die Tabakindustriehat auf die veränderten Rauchgewohnheiten reagiert und neue Produkte entwickelt: die elektronische Zigarette JUUL (welche wie ein USB-Stick aussieht) oder das heat-not-burn-Produkt IQOS („I quit ordinary smoking“ – Tabak wird erhitzt, aber nicht verbrannt). JUUL ist in Österreich bereits erhältlich - ob bzw. ab wann IQOS in Österreich erhältlich sein wird, ist noch unklar.

Neue Werbestrategie der Tabakindustrie

Offiziell sind diese neuen Produkte für erwachsene Rauch-Aussteiger*innen gedacht. Jedoch werden diese Produkte besonders über die sozialen Medien von jungen, coolen Influencer*innen angepriesen. Bilder wie jenes [rechts/unten] finden User*innen zu Hauf auf Social Media.


© https://www.tobaccofreekids.org/, Abgerufen am 31.07.2019
Influencer*innen verkörpern hier ihren erfolgreichen Lifestyle mit der zu erhitzenden Zigarette und üben großen Einfluss auf junge Menschen aus. Durch die neuen Produkte werden Jugendliche an Nikotin und an das Rauchverhalten ebenso gebunden, wie durch herkömmliche Zigaretten. Durch das Rauchen dieser Produkte, wird die Hemmschwelle traditionelle Zigaretten auszuprobieren, herabgesetzt. So wird der Trend zum "Nichtrauchen" durch Instagram und Co. negativ beeinflusst.

Die Rolle der Eltern

Wie man hier als Elternteil gegenlenken kann, verrät unser 30-minütiger Kurzvortrag, wie auch die Informationsbroschüre „Übers Rauchen reden“!  Selbst Raucher*innen können Kindern eine ablehnende Haltung gegenüber dem Rauchen vermitteln. Holen Sie sich Ihre Infos hier.


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